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Murgh Makhani - Butter Chicken




Murg Makhani, auch bekannt als Butter Chicken, ist eines der beliebtesten indischen Gerichte auf der ganzen Welt. Die samtige Textur und die Vermischung der sauren und süßen Aromen mit der Wärme der Gewürze geben dem Gericht seinen Namen.


Wenn du ein indisches Restaurant besuchst und Murgh Makhani auf der Speisekarte siehst, handelt es sich um Butter Chicken (Murgh = Hähnchen, Makhani = butterig).


Dank meiner Punjabi-Freunde bin ich mit diesem typischen Punjabi-Gericht aufgewachsen. Rauchiges, würziges Hähnchen, im Tandoor gegrillt mit dem himmlischen Aroma von Garam Masala und Bockshornklee, eingetaucht in eine cremige Sauce mit einem orangefarbenen Farbton aus rotem Tomaten- und Chilipulver – so erinnere ich mich an dieses Gericht!


Ich freue mich sehr, dieses supereinfache Rezept mit dir zu teilen, mit dem du in weniger als 45 Minuten zu Hause indisches Murgh Makhani in Restaurantqualität zubereiten kannst!


Warum wird das Gericht Butter Chicken genannt?

Butter Chicken entstand irgendwann in den 1950er Jahren in Delhi, der Hauptstadt Indiens. Während dieser Zeit betrieben die Köche Kundan Lal Gurjal und Kundan Lal Jaggi ein Restaurant namens Moti Mahal in der Stadt.


Das Curry wurde „zufällig“ hergestellt, indem übrig gebliebenes Tandoori-Huhn in eine butterreiche Tomatensoße (Makhan) gemischt wurde. Es ist unwahrscheinlich, dass sie auch nur die leiseste Ahnung hatten, worüber sie gestolpert waren, nämlich eine international beliebte Delikatesse. Aber es ist eine unwiderlegbare Wahrheit der Welt, dass die besten Dinge im Leben oft ganz zufällig entdeckt werden.


Das Restaurant der Kundans‘ wurde schnell zu einer berühmten Attraktion in Delhi, und es dauerte nicht lange, bis sich das Butter Chicken auf der ganzen Welt verbreitete und von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten genossen wurde. 1974 wurde ein Rezept für „Murgh Makhani“ veröffentlicht (Tandoori-Huhn gekocht in Butter und Tomatensauce). 1975 erschien der englische Ausdruck „Butter Chicken“ Curry erstmals in gedruckter Form, und zwar als Spezialität des Hauses im Gaylord Indian Restaurant in Manhattan, USA.


Was ist der Unterschcied zwischen Butter Chicken und Chicken-Tikka-Masala?

Diese beiden indischen Rezepte haben ähnliche Zutaten, aber sie haben deutlich unterschiedliche Geschmacksrichtungen.


Butter Chicken ist ein klassisches indisches Restaurant/Dhaba (Straßenrestaurant) Gericht , das in einer Buttersauce auf Tomatenbasis gekocht wird, bis das Huhn zart ist. Im Vergleich zu Chicken Tikka Masala ist Butter Chicken ein süßes und mildes Curry.


Chicken Tikka Masala hingegen ist eher ein britisches als ein indisches Gericht. Mittlerweile ist es sogar ein englisches Nationalgericht. Chicken Tikka Masala wird hergestellt, indem Hühnchen in warmen Gewürzen mariniert, in Joghurt gemischt und dann im Tandoor (Lehmofen) gegrillt wird. Das gekochte Huhn wird dann in einer cremigen, würzigen, scharfen Sauce auf Zwiebel- und Tomatenbasis gekocht.


Zutaten für 4 Personen

  • 400 g Hühnchenbrustfillet (ohne Haut), in 2 x 3 cm große Stücke geschnitten

  • 1 EL Zitronensaft

  • 1 TL Kashmiri Chilipulver

  • 2 EL Butter

  • ½ TL Salz


Für die Marinade


Zum Grillen

  • 2 EL Butter, zerlassen


Für die Makhani-Soße

  • 2 EL Butter

  • 2 grüne Kardamomkapseln

  • 2 Stück Gewürznelken

  • 2 Schwarze Pfefferkörner

  • 2 ½ cm Zimtstange

  • 1 TL Ingwerpaste

  • 1 TL Knoblauchpaste

  • 200 g passierte Tomaten

  • ½ TL Kashmiri Chilipulver

  • Salz nach Geschmack

  • 1 EL Honig

  • ½ TL Bockshornkleeblätter (Kasoori Methi)

  • 120 g Kochsahne

  • ½ Tasse Wasser

Anleitung

Für die Marinade


Die Hähnchenteile rundherum mit einer Gabel einstechen. Gib sie in eine große Schüssel und füge das Chilipulver, den Zitronensaft und das Salz hinzu und vermische alles gut miteinander. Die Schüssel mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Für die Marinade Ingwer- und Knoblauchpaste, Kashmiri Chilipulver, Garam Masala, Salz und Senföl in einer Schüssel verrühren. Den Joghurt zugeben und alles gut verrühren. Die Marinade über die Hähnchenmischung gießen und wenden. Abdecken und mindestens 2-3 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Den Ofen auf 200°C (Grill) / 180 °C (Umluft) vorheizen. In der Zwischenzeit, ein Backpapier auf das Backblech legen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und möglichst viel Marinade abstreifen. Das Fleisch auf dem Backblech verteilen und unter dem Grill etwa 10 bis 12 Minuten garen, bis es fast gar und an einigen Stellen gebräunt ist.


Mit der Butter bepinseln und weitere 2 Minuten grillen. Herausnehmen und beiseite stellen.

Für die Makhani-Soße


Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Den grünen Kardamom, die Nelken, die Pfefferkörner und den Zimt darin unter Rühren etwa 1 Minuten anbraten, bis die Gewürze dunkler werden.

Ingwer- und Knoblauchpaste hinzufügen und etwa Minuten weiter anbraten. Die passierten Tomaten, Kashmiri Chilipulver und eine halbe Tasse Wasser hinzufügen und gut verrühren.

Bringe die Mischung zum Kochen. Dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen. Kasoori Methi (getrocknete Bockshornkleeblätter) darüber streuen, einrühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Den Hönig, Salz, und Sahne hinzugeben und 2 Minuten köcheln lassen.

Die gekochten Tandoori-Hähnchenstücke hinzugeben und etwa 3 Minuten köcheln lassen.

Mit Naan oder Paratha heiß servieren.


Tipps

  • Reibe die getrockneten Bockshornkleeblätter zwischen deinen Handflächen, um ein grobes Pulver zu erhalten. Dies hilft, das Aroma des Krautes freizusetzen und es vermischt sich gut mit dem Curry.

  • Die Süße des Honigs reduziert die Säure der Tomaten und erzeugt eine insgesamt ausgewogenere Sauce.




Ich freue mich von dir zu hören...

...wenn dir mein Blog gefällt, meine Rezepte dich inspirien und deine Neugierde für die indische Küche geweckt wurde. Gib mir gerne eine Rückmeldung, wenn du deine Kocherfolge mit mir teilen möchtest oder einen Verbesserungsvorschlag hast. Ich freue mich über jedes freundliche Feedback. Ob über die Kommentarfunktion, Email, Facebook oder Instagram (am besten mit #heutemalindisch und @heutemalindisch taggen, dann kann dein Kocherfolg auch andere inspirieren).

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